Diese Fortbildung richtet sich an alle Fachpersonen, die in ihrem Berufsalltag mit Säuglingen, Kindern und ihren Familien arbeiten und dabei auf Fragen rund um Zungenband, orale Restriktionen und Asymmetrien treffen.
Hebammen und Stillberaterinnen begegnen dem Thema häufig als Erste, etwa bei Stillproblemen oder wunden Mamillen, und profitieren von einer fundierten Grundlage für die Einschätzung und Weiterverweisung.
Ärztinnen und Ärzte, insbesondere in der Pädiatrie, vertiefen ihr Wissen zur Indikationsstellung, Differenzialdiagnostik und den beiden gängigen Behandlungsverfahren.
Logopädinnen und Logopäden erweitern ihre Kompetenz rund um orale Sensomotorik, Kaumotorik und die myofunktionellen Zusammenhänge mit Sprache und Schlucken.
Osteopathinnen und Osteopathen sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten vertiefen ihr Verständnis der körperlichen Zusammenhänge zwischen oralen Restriktionen, Körperspannung und Asymmetrien beim Säugling.
Allen Berufsgruppen gemeinsam ist der Wunsch nach einer evidenzbasierten, interdisziplinären und neutralen Wissensgrundlage, die Raum für die eigene fachliche Einschätzung lässt, statt vorgefertigte Meinungen zu vermitteln.
